PRESSEINFO | 14.09.2022

Ein Systemwandel braucht wirksame Instrumente

Terminaviso | 360°//GOOD ECONOMY FORUM | 24.-25. Oktober 2022

Für eine zukunftssichere Versorgung aller brauchen wir Unternehmen und Gemeinden, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und diese Chance aktiv nutzen. Nachhaltigkeitsberichte allein greifen zu kurz. Ein wirksamer Wandel braucht innovative Werkzeuge.

Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) hat über 10 Jahre Werkzeuge entwickelt, die Unternehmen und Gemeinden auf zukünftige und mittlerweile hochaktuelle Herausforderungen vorbereiten. Beim 360°// GOOD ECONOMY FORUM – dem Vernetzungsevent für nachhaltige Unternehmen und Gemeinden – stehen Gemeinwohl-Instrumente und ihre Anwendung im Mittelpunkt.

Wirkungsvolle Methoden und Formate der strategischen Unternehmensentwicklung für eine wirtschaftlich ganzheitliche und erfolgreiche Zukunft erwartet Unternehmen und Gemeinden am 24. und 25. Oktober beim 360°-Forum in Salzburg. Aktuelles zur EU-weiten CSRD-Richtlinie, neue Beteiligungs-Modelle und Unternehmensformen wie die Purpose-Economy sowie Hintergründe zur Kreislaufwirtschaft stehen am Programm. Vorzeigeunternehmen und Gemeinden präsentieren, wie Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis gelebt wird und welche positiven Auswirkungen damit erzielt werden. Den Auftakt übernimmt Erwin Thoma:

 Der Wald ist die älteste und bewährteste Lebensgemeinschaft dieser Erde. Dort gilt der Grundsatz, dass nur derjenige überlebt, der sich auch für das Wohl der anderen einbringt.

Thoma verbindet das Ökosystem Wald mit den Werten der Gemeinwohl-Ökonomie. Als Pionier im Bereich des modernen Holzbaus und Autor zahlreicher Bücher ist er ein wichtiger Botschafter einer nachhaltigen und ethischen Wirtschaft.

Mit der Gemeinwohl-Bilanz bereit für aktuelle Herausforderungen

Die aktuelle EU-Richtlinie zur CSRD fordert zukünftig von mehr Unternehmen Nachhaltigkeitsberichte. Doch die reine Berichterstattung hat keinerlei Konsequenzen oder Auswirkungen. Nicht so bei der Gemeinwohl-Bilanz. Sie dient als Nachhaltigkeitsbericht (sie entspricht der neuen EU-CSRD-Richtlinie) UND entwickelt das Unternehmen kontinuierlich weiter. Mit dem Prozess der Gemeinwohl-Bilanzierung kann eine Organisation 360° auf das eigene Tun blicken. Damit erhält sie eine wichtige Basis für strategische Entscheidungen. Das Ergebnis sind eine Stärkung der Resilienz, der Attraktivität als Arbeitgebende sowie der Beziehungsqualität zu allen Berührungsgruppen – in Summe wichtige und entscheidende Erfolgsfaktoren der zukünftigen Wirtschafts- und Arbeitswelt.

Die gesetzliche Regelung der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen ist ein richtiger Schritt, die neue EU-Richtlinie wird aber auch in der 2. Runde keine klare Vergleichbarkeit der Berichte, keine quantitative Bewertung und vor allem keine positiven Anreize für z. B. klimafreundliche und sozial verantwortliche Unternehmen bringen. Österreich könnte hier in der Umsetzung vorausziehen und zu einem internationalen Role model werden. Nachhaltige Unternehmen sollen es schließlich leichter haben, nicht schwerer.

Christian Felber, Mit-Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie

360°//Dreihundertsechzig Grad

Seit 2010 setzt sich die Gemeinwohl-Ökonomie für eine wertebasierte, ganzheitliche Art des Wirtschaftens und der Unternehmenskultur ein. Neben ökologischer Nachhaltigkeit stellt sie in Bezug zu allen Berührungsgruppen eines Unternehmens auch soziale Aspekte sowie Fragen der Mitentscheidung und der Transparenz in den Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns. Das Forum bietet eine willkommene Plattform diesen 360°-Blick mit gleichgesinnten Unternehmen zu vertiefen.

Im gemeinsamen, demokratischen Miteinander gehören die Themen Würde, Ehrlichkeit, Umweltbewusstsein, soziales Engagement und Konsequenz gelebt. Die Gemeinwohl-Ökonomie und ihre Werte sind daher seit vielen Jahren meine Begleiter. Astrid Luger, CULUMNATURA

Jede Reparatur ist ein individueller Beitrag zum Klimaschutz! Würden die EU-Privathaushalte allein ihre Waschmaschinen, Staubsauger, Laptops und Smartphones nur ein Jahr länger nutzen, würde das 4 Mio. Tonnen an CO2-Äquivalenten einsparen. Das wäre gleichbedeutend mit 2 Mio. weniger Autos auf Europas Straßen! Sepp Eisenriegler, R.U.S.Z

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