Umfangreich, vielfältig und spannend präsentierte sich das Programm beim 360°//GOOD ECONOMY FORUM am 24. und 25. Oktober in St. Virgil in Salzburg. Die Nachschau bietet einen ORF-Beitrag zu nachhaltiger Beschaffung in Gemeinden, den inspirierenden Vortrag von Erwin Thoma zum Nachhören, eine umfangreiche Fotonachschau inklusive Graphic Recording und ein Aviso für 2023: Bitte reserviert euch den 30. und 31. Oktober 2023 – wir freuen uns auf alle Unternehmen und Gemeinden, die am Systemwandel aktiv mitarbeiten und sich miteinander durch Zukunftskompetenz stärken wollen.

Keynote mit Erwin Thoma

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Programm
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Unternehmens-Netzwerk

Das nächste 360°//GOOD ECONOMY FORUM findet am
30. und 31. Oktober 2023 in St. Virgil Salzburg statt.
Wir freuen uns, bitte Termin eintragen!

Fotonachschau

Für Interviews mit Vortragenden oder GWÖ-Sprecher*innen kontaktieren Sie bitte unsere Pressekoordination. Fotos aus unserer Fotonachschau können für Pressezwecke im Zusammenhang mit dem 360°-Forum gerne honorarfrei verwendet werden bzw. freuen wir uns auch, wenn Vortragende und Teilnehmer*innen diese als Nachschau mit Hinweis auf das 360°-Forums teilen. Bitte Copyright angeben © FOTO FLAUSEN, GWÖ 360°-Forum

Graphic Recording

Fotos aus unserer Fotonachschau können für Pressezwecke im Zusammenhang mit dem 360°-Forum gerne honorarfrei verwendet werden.
Graphic Recording: © ANITA BERNITZ – Visual Message, GWÖ 360°-Forum; Fotos: © FOTO FLAUSEN, GWÖ 360°-Forum

Medienberichte

25.10.2022 – ORF Österreich – Gemeinden: Zentraler Einkauf als Zukunftsmodell?

24.10.2022 – ORF Salzburg – Gemeinden: Zentraler Einkauf als Zukunftsmodell?

05.10.2022 – sn.at – Gemeinwohl-Ökonomie: „Jeder Mensch hat Talente“

14.09.2022 – Option.news – Ein Systemwandel braucht wirksame Instrumente

10.09.2022 – Salzburger Nachrichten – Jeder Mensch hat Talente

07 | 2022 – Apropos – Wie geht menschliches Wirtschaften?

360°//GOOD ECONOMY FORUM | 24.-25. Oktober 2022 | Salzburg

Ein Systemwandel braucht wirksame Instrumente

Für eine zukunftssichere Versorgung aller brauchen wir Unternehmen und Gemeinden, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und diese Chance aktiv nutzen. Nachhaltigkeitsberichte allein greifen zu kurz. Ein wirksamer Wandel braucht innovative Werkzeuge und Unternehmen und Gemeinden, die sie erfolgreich einsetzen. Das 360°//GOOD ECEONOMY FORUM bot eine wunderbare Plattform für die Präsentation und den Austausch von Unternehmen und Gemeinden, die Gemeinwohl-Ökonomie leben.

Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) hat über 10 Jahre Werkzeuge entwickelt, die Unternehmen und Gemeinden auf zukünftige und mittlerweile hochaktuelle Herausforderungen vorbereiten. Beim 360°// GOOD ECONOMY FORUM – dem Vernetzungsevent für nachhaltige Unternehmen und Gemeinden – stehen Gemeinwohl-Instrumente und ihre Anwendung im Mittelpunkt.

Wirkungsvolle Methoden und Formate der strategischen Unternehmensentwicklung für eine wirtschaftlich ganzheitliche und erfolgreiche Zukunft erwartet Unternehmen und Gemeinden am 24. und 25. Oktober beim 360°-Forum in Salzburg. Aktuelles zur EU-weiten CSRD-Richtlinie, neue Beteiligungs-Modelle und Unternehmensformen wie die Purpose-Economy sowie Hintergründe zur Kreislaufwirtschaft stehen am Programm. Vorzeigeunternehmen und Gemeinden präsentieren, wie Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis gelebt wird und welche positiven Auswirkungen damit erzielt werden.

Den Auftakt übernimmt Erwin Thoma. Er verbindet das Ökosystem Wald mit den Werten der Gemeinwohl-Ökonomie. Als Pionier im Bereich des modernen Holzbaus und Autor zahlreicher Bücher ist er ein wichtiger Botschafter einer nachhaltigen und ethischen Wirtschaft.

Mit der Gemeinwohl-Bilanz bereit für aktuelle Herausforderungen

Die aktuelle EU-Richtlinie zur CSRD fordert zukünftig von mehr Unternehmen Nachhaltigkeitsberichte. Doch die reine Berichterstattung hat keinerlei Konsequenzen oder Auswirkungen. Nicht so bei der Gemeinwohl-Bilanz. Sie dient als Nachhaltigkeitsbericht (sie entspricht der neuen EU-CSRD-Richtlinie) UND entwickelt das Unternehmen kontinuierlich weiter. Mit dem Prozess der Gemeinwohl-Bilanzierung kann eine Organisation 360° auf das eigene Tun blicken. Damit erhält sie eine wichtige Basis für strategische Entscheidungen. Das Ergebnis sind eine Stärkung der Resilienz, der Attraktivität als Arbeitgebende sowie der Beziehungsqualität zu allen Berührungsgruppen – in Summe wichtige und entscheidende Erfolgsfaktoren der zukünftigen Wirtschafts- und Arbeitswelt.

360°//Dreihundertsechzig Grad

Seit 2010 setzt sich die Gemeinwohl-Ökonomie für eine wertebasierte, ganzheitliche Art des Wirtschaftens und der Unternehmenskultur ein. Neben ökologischer Nachhaltigkeit stellt sie in Bezug zu allen Berührungsgruppen eines Unternehmens auch soziale Aspekte sowie Fragen der Mitentscheidung und der Transparenz in den Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns. Das Forum bietet eine willkommene Plattform diesen 360°-Blick mit gleichgesinnten Unternehmen zu vertiefen.

Die gesetzliche Regelung der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen ist ein richtiger Schritt, die neue EU-Richtlinie wird aber auch in der 2. Runde keine klare Vergleichbarkeit der Berichte, keine quantitative Bewertung und vor allem keine positiven Anreize für z. B. klimafreundliche und sozial verantwortliche Unternehmen bringen. Österreich könnte hier in der Umsetzung vorausziehen und zu einem internationalen Role model werden. Nachhaltige Unternehmen sollen es schließlich leichter haben, nicht schwerer.

Christian Felber

Die Art wie wir wirtschaften ist unnatürlich. Wenn das ständige Wachstum die Grundlage zum Funktionieren ist, sind wir auf einem Irrweg. Nichts auf unserem Planeten kann unendlich wachsen.

Reinhard Weinmüller, St. Virgil

Mein Motto mir, unserer Arbeit und allen Beteiligten gegenüber: Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. Ingeborg Bachmann – 1959

Regina Lettner, baukult ZT GmbH

Seit über drei Jahrzehnten stärkt SONNENTOR die regionalen Strukturen im Waldviertel durch Investitionen und Kooperationen. Wir sind hier verwurzelt und gewachsen. Regionalität hört für mich jedoch nicht vor der eigenen Haustür auf, sondern ist ein Konzept das auf der ganzen Welt zu Hause ist: ob in Österreich, Tschechien, Albanien oder Tansania. Wenn Menschen die Potentiale ihrer Heimatregion für sich nutzen und wir faire sowie langfristige Partnerschaften mit ihnen eingehen, die ihre Existenz sichern, dann ist das für mich der Inbegriff von Regionalität.

Florian Krautzer, SONNENTOR

Wir sind an einem entscheidenden Wendepunkt unseres Wirtschaftens angelangt. Die Gemeinwohl-Ökonomie liefert gute Ideen und Instrumente um ein nachhaltiges, solidarisches und transparentes Wirtschaften in die Tat umzusetzen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lösung der großen Krisen unserer Zeit.

Renate Hagmann, Finanzexpertin für nachhaltige Investitionen

Die Windkraft Simonsfeld beteiligt Menschen an der Klima- und Energiewende und einer leistbaren, unabhängigen und sicheren Stromproduktion aus erneuerbaren Energien. Unsere Nachhaltigkeitsstrategie hat in allen Bereichen unseren Beitrag zum Schutz des Klimas und für eine lebenswerte Welt für alle im Fokus.

Roman Gepp, Windkraft Simonsfeld

Im gemeinsamen, demokratischen Miteinander gehören die Themen Würde, Ehrlichkeit, Umweltbewusstsein, soziales Engagement und Konsequenz gelebt. Die Gemeinwohl-Ökonomie und ihre Werte sind daher seit vielen Jahren meine Begleiter.

Astrid Luger, CULUMNATURA

Gewinne zulasten anderer zu erzielen ist ein Spiegelbild unserer selbst: des Strebens nach dem eigenen Vorteil und unseres Nicht-Verbunden-Fühlens. Bei gugler* ist ganzheitliches Handeln bereits seit der Gründung im Jahr 1989 in unserer DNA verankert.

Ernst Gugler, gugler*

Das Ecogood Business Canvas (EBC) ist das ideale Instrument für Neu- und Umgründungen mit Sinn. Sein Herzstück sind die GWÖ-Werte, und es leitet an, auf co-kreative Art ein Geschäftsmodell mit starker gesellschaftlicher Wirkung zu entwickeln.

Isabella Klien, EBC-Entwicklungsteam

Nachhaltig, wirtschaftlich, regional, rechtssicher – das zeichnet den ÖkoBeschaffungsService (ÖBS) Vorarlberg aus und das seit 20 Jahren

Christoph Nocker, Vorarlberger Gemeindeverband

Wer sich wohl fühlt, gibt gerne sein Bestes! Unsere Mitarbeiter sind das Herzstück des Unternehmens. Sie arbeiten für unseren Erfolg. Daher bauen wir seit Jahren eine werte- und talentorientierte Unternehmenskultur auf, die auf dem Ziel beruht, ein Unternehmen der Menschlichkeit zu sein, das wirtschaftlich erfolgreich und zukunftsweisend ist. Wir wollen Rahmenbedingungen schaffen, die Spitzenleistungen ermöglichen, denn: Erfolg folgt der Arbeitsfreude!

Horst Stadler, FAHNEN-GÄRTNER

Verantwortungsvolles Wirtschaften erfordert ein neues Wir-Verständnis. Bis jetzt arbeiten und funktionieren wir produktiv miteinander. Es ist an der Zeit füreinander Verantwortung zu tragen. Im ehrlichen, vertrauensvollen Austausch miteinander. Kooperativ und lösungsorientiert im Handeln. Gemeinsam mit Familienunternehmen entwickelt die neue gesellschaft zukunftsfähige Wirtschaft.

Dilan Derya Kısaoğlu, die neue gesellschaft

Der Wald ist die älteste und bewährteste Lebensgemeinschaft dieser Erde. Dort gilt der Grundsatz, dass nur derjenige überlebt, der sich auch für das Wohl der anderen einbringt.

Erwin Thoma

Jede Reparatur ist ein individueller Beitrag zum Klimaschutz! Würden die EU-Privathaushalte allein ihre Waschmaschinen, Staubsauger, Laptops und Smartphones nur ein Jahr länger nutzen, würde das 4 Mio. Tonnen an CO2-Äquivalenten einsparen. Das wäre gleichbedeutend mit 2 Mio. weniger Autos auf Europas Straßen!

Sepp Eisenriegler, R.U.S.Z

Einsteins Zitat „Alles Große in der Welt geschieht nur, weil einer mehr tut, als er muss“ nehme ich mir als Grundlage für all meine Projekte.

Gerhard Müller, Müller Wohnbau

Geld ist eine wunderbare Sache, wenn es statt der Geldvermehrung dem Gemeinwohl dient.

Fritz Fessler, Genossenschaft für Gemeinwohl

Gewinne zu erwirtschaften ist notwendig und großartig! Jedoch nicht auf Kosten anderer – Mitarbeiter*innen, Lieferant*innen, Umwelt – und mit bedachter Verwendung der Gewinne. Die Gemeinwohl-Bilanz hilft hier sichtbar zu machen, welche Unternehmen verantwortungsbewusst, fair und mit Fokus auf regionale Wertschöpfung agieren.

Sabine Lehner, Tagungsleiterin

Im neuen Europa brauchen wir eine neue Wirtschaftsethik, die Umweltbewusstsein, soziales Engagement und langfristiges Denken an erste und nicht an letzte Stelle setzt.

König Charles III.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte unsere Pressekoordination oder das Team des Unternehmens-Netzwerks.