Friedensmarsch

Traditionell zu Ostern lädt die Initiative „Bodensee-Friedensweg“ zum Friedensmarsch in eine Anrainer-Stadt am See. Dieses Jahr war Bregenz die Gastgeberstadt für mehr als 100 Organisationen, die diese Friedenskundgebung gemeinsam mit der Gemeinwohl-Ökonomie Vorarlberg tragen.

Johannes Falch - (c) evangelisch-reformierte Forum St.Gallen

Johannes Falch – (c) evangelisch-reformierte Forum St.Gallen

Johannes Falch (Unternehmer, Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie und Funktionär der Wirtschaftskammer) hielt einen Impulsvortrag am Kornmarkt über den wirtschaftlichen Frieden:

„Wir ALLE sind gefordert: Individuen, Unternehmen, Organisationen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen und die Politik im Speziellen, eine Transformation der bestehenden negativen Verhältnisse zugunsten einer nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Ethik einzuleiten. Die Gemeinwohl-Ökonomie bietet mit der Gemeinwohl-Bilanz einen „Werkzeugkasten“ für Unternehmen, Organisationen und Kommunen, um Wertehaltungen in den Bereichen Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitentscheidung darzustellen und auf dieser Basis Veränderungen hin zu einem besseren Umgang mit Mensch und Natur zu planen und durchzuführen.


In der Gemeinwohl-Bilanz sind auch alle 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG) abgebildet. Die Gemeinwohl-Bilanz ist eine der wenigen Nachhaltigkeitsberichte, die als Messinstrument im Hinblick auf die Erreichung dieser Ziele verwendet werden kann.


Wenn wir Frieden nicht nur über die Abwesenheit von konkreten Auseinandersetzungen mit Waffengewalt sehen, dann ist der wirtschaftliche und soziale Frieden ein wesentlicher Baustein für echten Frieden. Die Gemeinwohl-Ökonomie setzt sich mit ihrer Wertehaltung und der Gemeinwohl-Bilanz dafür ein, dass dieser wirtschaftliche und soziale Frieden mit Hilfe der Unternehmen unterstützt und möglich gemacht wird.“

Der ganze Vortrag ist hier als Video abrufbar:
https://www.youtube.com/watch?v=9rOwSoDvK9M

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